16 Tage
16 Tage
Herausfordernd
Besisahar
5.416
1-14 People
Pokhara
Das ganze Jahr über, außer im Mai, Juni und Juli
4 star Hotel
Vom grünen Marsyangdi-Tal hinauf in die trockene Hochgebirgswelt von Manang, über den legendären Thorong La auf 5.416 Metern und hinunter zum heiligen Muktinath: Der Annapurna Circuit gehört nicht ohne Grund zu den großen Trekkingklassikern des Himalaya.
Aber der Annapurna Circuit von heute ist nicht mehr exakt die Route aus alten Trekkingbüchern. Straßen haben Teile des ursprünglichen Weges verändert. Deshalb wandern wir nicht einfach dort, wo früher einmal der klassische Weg verlief. Wir nutzen Fahrzeuge dort, wo langes Wandern neben einer Jeepstraße wenig Erlebnis bietet – und wählen bewusst die schöneren Höhen- und Nebenwege, wo der eigentliche Himalaya noch zu Fuß erlebt wird. Genau diese moderne Form des Annapurna Circuit halten wir für die bessere Reise. Aktuelle Routenanalysen empfehlen insbesondere den Höhenweg über Upper Pisang, Ghyaru und Ngawal sowie alternative Wege auf der Mustang-Seite, um Straßenkontakt deutlich zu reduzieren.
Und spätestens wenn morgens die ersten Sonnenstrahlen Annapurna II treffen, Gebetsfahnen über einem jahrhundertealten Dorf flattern und der Kaffee erstaunlich gut schmeckt, ist die Straße ohnehin vergessen.
| Reisedauer | 16 Tage ab/bis Kathmandu |
| Trekking | ca. 8 Trekking-/Akklimatisationstage |
| Höchster Punkt | Thorong La – 5.416 m |
| Schwierigkeit | Anspruchsvoll |
| Gehzeiten | meist 4–7 Std., Passtag ca. 8–10 Std. |
| Übernachtung | Hotels + ausgewählte Teehäuser/Lodges |
| Beste Reisezeit | März–Mai & September–November |
| Region | Annapurna / Manang / Lower Mustang |
| Reiseform | individuell planbar |
| Technisches Bergsteigen | Nein |
Der Pass ist der große Höhepunkt der Reise. Noch vor Sonnenaufgang beginnt der Aufstieg. Schritt für Schritt wird die Landschaft weiter und karger, bis Gebetsfahnen schließlich den höchsten Punkt markieren.
Hier geht es nicht um Geschwindigkeit. Auf 5.416 Metern gewinnt niemand einen Preis dafür, zehn Minuten früher oben zu sein.
Viele schnelle Programme führen von Pisang direkt nach Manang. Wir planen bewusst die aussichtsreichere obere Route über Ghyaru und Ngawal.
Sie ist anstrengender – aber landschaftlich wesentlich stärker und gleichzeitig sinnvoll für die Höhenanpassung. G Adventures nutzt mittlerweile ebenfalls eine Übernachtung in Ngawal, während moderne „road avoiding“-Routen genau diesen Höhenweg besonders hervorheben.
Manang ist eines der charaktervollsten Hochgebirgsdörfer Nepals. Hier bleiben wir bewusst lange genug.
Der Akklimatisationstag ist kein verlorener Urlaubstag. Er kann darüber entscheiden, wie gut sich die folgenden Tage anfühlen.
Nach dem Thorong La verändert sich die Landschaft plötzlich. Muktinath liegt bereits in der trockenen Welt von Mustang und ist sowohl für Hindus als auch für Buddhisten ein bedeutender Pilgerort.
Nach Muktinath steigen viele Gruppen einfach in einen Jeep nach Jomsom.
Unsere bevorzugte Variante führt – wenn Weg-, Wetter- und Flussbedingungen passen – über das abgelegene Lubra-Tal. Dort liegt eines der wenigen noch lebendigen Bön-Dörfer auf einer klassischen Nepal-Trekkingroute. Diese Variante vermeidet einen großen Teil der Straße und gibt dem letzten Trekkingtag noch einmal echten Charakter.
Wir verschweigen die Straßenentwicklung am Annapurna Circuit nicht.
Stattdessen nutzen wir Fahrzeuge sinnvoll und konzentrieren das Trekking auf die stärkeren Strecken.
Upper Pisang → Ghyaru → Ngawal → Manang ist landschaftlich stärker und hilft bei der Akklimatisation.
Nicht nur kurz durchlaufen.
Manang bekommt den Tag, den die Höhe verdient.
Wir wählen den Schlafplatz nach dem Menschen – nicht nach einer Tabellenkalkulation.
Bei einigen großen internationalen Annapurna-Angeboten sind erstaunlich wenige Mahlzeiten enthalten; G Adventures weist beispielsweise zusätzlich ein erhebliches separates Mahlzeitenbudget aus. Unser Konzept sollte während der Trekkingtage Frühstück, Mittagessen und Abendessen einschließen, damit der tatsächliche Reisepreis transparenter bleibt.
Wenn möglich gehen wir über Lubra anstatt einfach die Straße hinunterzufahren.
Flugausfall ist in Nepal kein theoretisches Problem. Der Reisende weiß schon vor der Buchung, welche Alternative vorgesehen ist.
Die Reise wird vor Ort geplant und betreut. Bei Veränderungen sitzt die operative Unterstützung nicht mehrere Zeitzonen entfernt.
Sollte unser Standardprogramm Ihren Bedürfnissen nicht vollständig entsprechen, passen wir es gerne an Ihre individuellen Wünsche und Anforderungen an
Leistungen – enthalten
Für ReiseLokal würde ich diese Paket standardmäßig so ausstatten:
Nicht enthalten
Anspruchsvoll – etwa 4 von 5
Der Annapurna Circuit erfordert keine technische Klettererfahrung.
Sie sollten jedoch:
Der Thorong-La-Tag kann 8–10 Stunden dauern.
Für völlig untrainierte Trekkinganfänger ist diese Reise nicht unsere erste Empfehlung.
Mit 5.416 Metern ist der Annapurna Circuit eine echte Höhenreise.
Höhenkrankheit kann unabhängig von Alter oder Fitness auftreten.
Deshalb planen wir:
Der Pass wird niemals garantiert. Bei starkem Schneefall, Lawinengefahr, Krankheit oder anderen Sicherheitsproblemen kann die Route geändert werden.
Das ist kein Misserfolg. Das ist Bergreisen.
Der Frühling bietet zunehmend wärmere Temperaturen und gute Trekkingbedingungen. In tieferen Regionen blühen Rhododendren.
Nach dem Monsun sind Fernsicht und Wetter häufig besonders gut. Oktober gehört deshalb auch zu den beliebtesten Monaten.
Möglich, aber deutlich kälter. Schnee kann den Thorong La zeitweise unpassierbar machen.
Der obere Bereich von Manang und Mustang liegt teilweise im Regenschatten, die Anreise und niedrigeren Regionen können jedoch stark vom Monsun betroffen sein. Für das klassische Gesamtprogramm ist dies nicht unsere bevorzugte Saison.
Das Nepal Tourism Board nennt für die Annapurna-Region März–Mai und September–November als Hauptsaison.
Komfortable, sorgfältig ausgewählte Hotels mit privatem Bad und Frühstück.
Übernachtung in lokalen Teehäusern und Berglodges.
Die Ausstattung verändert sich mit der Höhe.
In größeren Orten wie Manang kann der Komfort überraschend gut sein. In Thorong Phedi ist das wichtigste Luxusmerkmal dagegen, dass das Dach über Ihnen bleibt.
In höheren Regionen können:
Wir erklären das vorher – nicht erst beim Check-in.
Während der Trekkingtage empfehlen wir Vollpension:
Frühstück + Mittagessen + Abendessen
Typische Gerichte:
Vegetarische Ernährung ist sehr gut möglich.
Vegane Ernährung ist mit Planung ebenfalls möglich. Glutenfreie Ernährung kann in abgelegenen Lodges schwieriger sein und sollte vor der Reise angegeben werden.
Wir empfehlen möglichst:
und nicht jeden Tag neue Plastikflaschen zu kaufen.
Damit reduzieren wir sowohl Abfall als auch unnötige Transportlast.
Für den Annapurna Circuit sind aktuell die entsprechenden Genehmigungen für die Annapurna Conservation Area sowie TIMS erforderlich. Nach der aktuellen TIMS-Regelung des Nepal Tourism Board gehört der Annapurna Circuit ausdrücklich zu den Routen, auf denen ein lizenzierter Trekkingguide und eine von einer registrierten Agentur ausgestellte TIMS-Karte vorgeschrieben sind.
Die derzeitige offizielle NTB-Gebührentabelle führt für ausländische Besucher außerdem eine Eintrittsgebühr für die Annapurna Conservation Area auf.
Bei ReiseLokal organisieren wir die erforderlichen Genehmigungen vor Beginn des Treks.
Sie wandern nur mit Ihrem Tagesrucksack.
Empfohlen:
Tagesrucksack: ca. 5–7 kg
Darin:
Das Hauptgepäck wird auf Wunsch durch einen Träger transportiert.
Für ein verantwortungsvolles Konzept würde ich bei ReiseLokal maximal etwa 10-12 kg Kundengepäck pro Reisendem kalkulieren und normalerweise einen Träger für zwei Gäste einsetzen.
Ihre Versicherung sollte ausdrücklich Trekking bis mindestens zur maximalen Höhe dieser Reise sowie Hubschrauberrettung und medizinische Evakuierung abdecken.
Wir empfehlen eine Deckung für Trekking bis mindestens 6.000 Meter, damit keine Diskussion wegen weniger Höhenmeter entsteht.
Hier können wir ReiseLokal sehr gut differenzieren.
ca. +3 Tage
Abstecher zum auf etwa 4.919 m gelegenen Tilicho Lake vor dem Thorong La. Der Weg ist spektakulär, aber anspruchsvoller und beinhaltet exponierte Geröll-/Hangpassagen. Deshalb sollte er nicht einfach als kostenlose Zusatzwanderung verkauft werden.
ca. +3–4 Tage
Weiter über Marpha, Tatopani und Ghorepani mit Sonnenaufgang am Poon Hill.
+2–3 Tage
Nach dem Trek Safari und Erholung im subtropischen Nepal.
Ideal für Paragliding, Massage, See und Erholung.