17 Tage
17 Tage
Schwierig
Lukla
5360
1-14 Reisende
Lukla
Das ganze Jahr über, außer im Mai, Juni und Juli
4 Sterne
17 Tage ab und bis Kathmandu. Eine Trekkingreise durch das Gokyo-Tal mit zwei Akklimatisationstagen, Übernachtungen am See und der Besteigung des Gokyo Ri auf rund 5.360 Metern.
Oberhalb von Machhermo wird die Landschaft weit und karg. Zwischen Fels und Geröll tauchen die ersten Seen auf, dahinter stehen die weißen Flanken des Cho Oyu. In Gokyo bleiben Sie zwei Nächte direkt am dritten See. So haben Sie Zeit für den Aufstieg zum Gokyo Ri und einen Nachmittag am Ufer.
Der Weg dorthin führt durch Sherpa-Dörfer, über Hängebrücken und durch die Wälder des Sagarmatha-Nationalparks. Eine anspruchsvolle Reise für Menschen, die gern lange draußen sind und die Everest-Region jenseits des Basislagerwegs kennenlernen möchten.
| Merkmal | Angaben |
| Reisedauer | 17 Tage und 16 Nächte ab und bis Kathmandu |
| Region | Khumbu, Everest-Region, Nepal |
| Reiseart | Geführtes Lodge-Trekking |
| Tage im Trekkinggebiet | 12 Tage einschließlich Akklimatisation und Gokyo Ri |
| Höchster Punkt | Gokyo Ri, ca. 5.360 m |
| Höchster Übernachtungsort | Gokyo, ca. 4.790 m |
| Anforderungen | Anspruchsvoll durch Höhe, längere Etappen und einfache Unterkünfte |
| Gehzeiten | Meist ca. 3–6 Stunden; längste Etappe ca. 6–8 Stunden |
| Höhenanpassung | Zusätzliche Nächte in Namche und Machhermo; Zwischenübernachtung in Khumjung |
| Unterkünfte | 12 Lodgenächte und 4 Hotel- oder Gästehausnächte |
| Beste Reisezeit | März bis Mai und Oktober bis November; Ende September je nach Monsunverlauf |
| Anreise ins Trekkinggebiet | Flug nach Lukla, je nach Flugplan ab Kathmandu oder Ramechhap |
| Rückreisepuffer | Ein voller Tag vor dem internationalen Abflug |
| Preis | Auf Anfrage, abhängig von Termin, Teilnehmerzahl und vereinbarten Leistungen |
Höhen und Gehzeiten sind ungefähre Orientierungswerte. Die Gehzeiten verstehen sich ohne längere Pausen und können sich durch Wetter, Wegzustand und individuelles Tempo verändern. Internationale An- und Abreisetage außerhalb Nepals kommen gegebenenfalls hinzu.
Der Weg beginnt mit Bewegung und Geräuschen. Unter den Hängebrücken rauscht der Dudh Koshi, Lasttiere ziehen an den Häusern vorbei, vor den Lodges werden Taschen abgestellt. Noch teilen Sie die Strecke mit vielen Menschen, die zum Everest Base Camp unterwegs sind. In Namche Bazar liegen Bäckereien und Ausrüstungsläden dicht beieinander; auf den Treppen dazwischen kommt man leicht ins Gespräch.
Hinter Namche verändert sich die Reise. Über Khumjung führt die Route ins Gokyo-Tal. Die Siedlungen werden kleiner, die Abstände zwischen den Unterkünften größer. Oberhalb der Wälder prägen niedrige Sträucher und offene Hänge das Bild. An manchen Stellen lohnt es sich, einfach stehen zu bleiben und zurückzuschauen: Die Berge, die am Morgen noch hinter einer Talbiegung lagen, stehen plötzlich frei vor Ihnen.
Gokyo selbst besteht aus einer überschaubaren Ansammlung von Lodges am Dudh Pokhari, dem dritten der Hauptseen. Das Wasser kann bei Sonne kräftig türkis leuchten. Zieht eine Wolke darüber, wirkt dieselbe Fläche dunkel und kühl. Im zeitigen Frühjahr kann noch Eis auf den Seen liegen. Gerade dieser Wechsel macht den Ort interessant: Das Motiv bleibt, aber das Licht verändert es immer wieder.
Am Gokyo Ri wird aus dem Blick auf einen See ein Blick über das ganze Hochtal. Der Anstieg ist steil, und über 5.000 Metern werden auch kurze Pausen wichtig. Oben liegen die Häuser von Gokyo klein am Ufer, daneben der zerfurchte Ngozumpa-Gletscher. Bei freier Sicht reicht das Panorama bis zu vier Achttausendern. Für diesen Aufstieg ist ein eigener Tag vorgesehen; anschließend geht es zurück zur Lodge.
Diese Reise passt zu Ihnen, wenn Sie Berglandschaften gern zu Fuß erschließen und dafür auf den Komfort eines Hotels verzichten können. Das Gokyo-Tal ist meist weniger frequentiert als der Hauptweg zum Everest Base Camp. Ein Geheimtipp ohne andere Wandernde ist es allerdings nicht, besonders im Frühjahr und Herbst.
Für diesen Trek sollten Sie mehrere Tage hintereinander auf unebenen Bergwegen gehen können. Trittsicherheit, Ausdauer und ein sicherer Umgang mit längeren Abstiegen sind wichtig. Im regulären schneefreien Verlauf sind keine Kletterkenntnisse erforderlich. Schnee und Eis können die Anforderungen jedoch erheblich verändern; besonders am Gokyo Ri kann ein Verzicht auf den Aufstieg notwendig werden.
Zur Vorbereitung eignen sich regelmäßige längere Wanderungen mit Ihrem Tagesrucksack, möglichst auch an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Üben Sie nicht nur das Bergaufgehen, sondern auch längere Abstiege. Neue Schuhe sollten Sie vor der Reise einlaufen.
Gute Kondition schützt nicht vor Höhenkrankheit. Die zusätzlichen Nächte in Namche und Machhermo geben Zeit zur Anpassung, können Beschwerden aber nicht ausschließen. Melden Sie Kopfschmerzen, Übelkeit oder ungewöhnliche Erschöpfung frühzeitig. Mit Symptomen einer Höhenkrankheit wird nicht weiter aufgestiegen. Atemnot in Ruhe, Verwirrtheit oder unsicheres Gehen sind Notfälle und erfordern sofortige Hilfe und einen raschen, sicher organisierten Abstieg.
Lassen Sie persönliche Vorerkrankungen und Ihre Eignung für die Höhe vorab reisemedizinisch beurteilen. Eine Versicherung muss die geplante Trekkinghöhe, medizinische Behandlung und notwendige Bergung beziehungsweise Evakuierung ausdrücklich abdecken. Rettungsflüge sind wetter- und verfügbarkeitsabhängig.
In Kathmandu sind Hotelübernachtungen vorgesehen; bei einem Abflug ab Ramechhap kann eine Nacht durch ein einfaches Gästehaus in der Flughafenregion ersetzt werden. Auf dem Trek schlafen Sie in Lodges, meist in Zweibettzimmern. Je höher Sie kommen, desto schlichter werden die Einrichtungen.
Erwarten Sie ungeheizte Schlafzimmer und häufig gemeinschaftlich genutzte Toiletten. Warmes Wasser und Duschen stehen nicht überall zuverlässig zur Verfügung und kosten oft extra. Ein warmer Schlafsack gehört deshalb ins Gepäck. Die gemütlichste Ecke einer Lodge ist häufig der gemeinsame Speiseraum, in dem nachmittags und abends die Wandernden zusammenkommen.
Einzelzimmer und Zimmer mit eigenem Bad können im oberen Tal nicht zugesichert werden. Die Lage am See bedeutet nicht automatisch Seeblick aus jedem Zimmer.
Während der Trekkingtage sind Frühstück, Mittag- und Abendessen vorgesehen. Auf den Speisekarten stehen häufig Dal Bhat mit Reis, Linsen und Gemüse, außerdem Suppen, Kartoffel- und Nudelgerichte. Zum Frühstück gibt es je nach Lodge beispielsweise Porridge, Brot oder Eier. Die Auswahl wird mit der Höhe kleiner.
Vegetarische Verpflegung ist in der Regel gut möglich. Vegane Wünsche und Allergien sollten vor der Buchung besprochen werden. In kleinen Lodgeküchen lassen sich getrennte Arbeitsflächen und die vollständige Vermeidung von Kreuzkontaminationen nicht garantieren.
Trinken Sie ausschließlich ausreichend aufbereitetes Wasser. Auch klares See- oder Bachwasser ist nicht automatisch trinkbar. Wiederbefüllbare Flaschen helfen, Einwegplastik zu vermeiden.
Sollte unser Standardprogramm Ihren Bedürfnissen nicht vollständig entsprechen, passen wir es gerne an Ihre individuellen Wünsche und Anforderungen an
Im Paket vorgesehen
Nicht eingeschlossen
In den tieferen Abschnitten kann der Rhododendron blühen, während oben noch Schnee liegt. Im frühen Frühjahr können Teile der Seen gefroren sein. Wer vor allem offenes, türkisfarbenes Wasser fotografieren möchte, sollte diesen Punkt bei der Terminwahl berücksichtigen. Auch im April und Mai sind winterliche Wetterwechsel in großer Höhe möglich.
Nach dem Monsun bestehen häufig gute Chancen auf klare Bergsicht. Die Nächte werden zum November hin deutlich kälter. In dieser beliebten Reisezeit treffen Sie sowohl auf dem gemeinsamen Everest-Zustieg als auch in Gokyo andere Trekkinggruppen.
Ende September hängt die Eignung noch vom tatsächlichen Monsunverlauf ab. Winterreisen brauchen eine gesonderte Planung; während des Sommermonsuns erschweren Regen, Wolken und mögliche Verkehrsunterbrechungen die Durchführung. Eine bestimmte Wetterlage oder freie Sicht lässt sich zu keiner Jahreszeit garantieren.
Lukla wird mit kleinen Flugzeugen angeflogen. Je nach Saison und behördlicher oder betrieblicher Planung kann Ramechhap statt Kathmandu als Abflughafen vorgesehen sein. Das bedeutet zusätzliche Straßenfahrten und gegebenenfalls eine Übernachtung außerhalb Kathmandus. Die konkrete Organisation wird vor der Reise abgestimmt.
Flugverschiebungen und mehrtägige Ausfälle sind möglich. Ein Hubschrauber ist keine garantierte Alternative. Informieren Sie sich vor der Buchung auch über die aktuellen Hinweise zur Sicherheit des nepalesischen Luftverkehrs.
Sie tragen Ihren Tagesrucksack selbst. Hinein gehören unter anderem Wasser, eine warme Schicht, Regen- und Sonnenschutz sowie persönliche Medikamente. Das vereinbarte Hauptgepäck übernimmt das Trägerteam. Die Gepäckgrenzen der Fluggesellschaft gelten zusätzlich und werden vor Abreise mitgeteilt.
Wichtig sind eingelaufene Wanderschuhe mit griffiger Sohle, Trekkingstöcke, warme Isolationskleidung, wetterfeste Jacke und Hose, Mütze und Handschuhe. Ergänzen Sie einen für die Reisezeit ausreichend warmen Schlafsack, Stirnlampe, Sonnenbrille mit gutem UV-Schutz, Sonnenschutzmittel, Trinkflaschen und eine passende Wasseraufbereitung. Achten Sie beim Schlafsack auf die Komforttemperatur, nicht nur auf eine beworbene Extremtemperatur.
Nehmen Sie ausreichend Bargeld in nepalesischen Rupien für persönliche Ausgaben und Trinkgelder mit. Verlassen Sie sich im oberen Tal weder auf Kartenzahlung noch auf Geldautomaten. WLAN und Ladegelegenheiten gibt es in vielen Lodges gegen Gebühr, aber nicht durchgehend zuverlässig. Wichtige Reisedokumente und Kontakte sollten auch offline verfügbar sein.
Bleiben Sie auf den Wegen und halten Sie Abstand zu Weidetieren. Wenn Lasttiere passieren, lassen Sie ihnen Platz und stellen Sie sich auf die sichere Bergseite. Fragen Sie Menschen vor dem Fotografieren um Erlaubnis und respektieren Sie die Regeln in Klöstern. Die Seen besitzen auch religiöse Bedeutung; behandeln Sie die Ufer entsprechend umsichtig. Abfälle, Batterien und Hygieneartikel gehören nicht in die Landschaft. Auf Baden und Waschen in den Seen wird verzichtet.
Bei klarer Sicht ist der Everest von geeigneten Aussichtspunkten und besonders vom Gokyo Ri zu sehen. Vom Ufer direkt vor der Lodge ist dieser Blick nicht zugesichert. Wolken können das Panorama zeitweise oder auch länger verdecken.
Nein. Dieses Paket führt in das Gokyo-Tal und zum Gokyo Ri. Everest Base Camp, Kala Patthar sowie die Übergänge über Cho La und Renjo La sind nicht enthalten. Für eine Kombination ist ein eigener, längerer Reiseverlauf erforderlich.
Nein. Auf dem regulären Zustieg passieren Sie die ersten beiden Hauptseen und erreichen den dritten See bei Gokyo. Ein Ausflug zu weiteren Seen gehört nicht zum Grundprogramm. Dafür sollte ein zusätzlicher Tag mit eigener Prüfung von Wegzustand, Wetter und Belastbarkeit eingeplant werden.
Nein. Der Aufstieg ist freiwillig. Wenn Sie sich wohlfühlen, aber auf den Gipfel verzichten möchten, lässt sich der Tag am See verbringen; die Betreuung muss vorher abgestimmt sein. Bei höhenbedingten Beschwerden kann dagegen ein Abstieg erforderlich sein.
Ja, wenn Sie bereits regelmäßig längere Bergwanderungen unternehmen und die Anforderungen realistisch einschätzen. Als Einstieg ohne Wandererfahrung ist er wegen der Höhe und der mehrtägigen Belastung nicht die passende Wahl. Erzählen Sie uns bei Ihrer Anfrage, welche Touren Sie zuletzt gemacht haben.
Im beschriebenen Standardverlauf ist weder eine technische Kletterpassage noch eine Überquerung des Ngozumpa-Gletschers vorgesehen. Sie sehen den Gletscher von den umliegenden Wegen und Aussichtspunkten. Schnee und Eis können dennoch schwierige Bedingungen schaffen.
Beides ist möglich. Teilen Sie uns Ihre Wunschtermine und die Teilnehmerzahl mit. Darauf aufbauend wird das passende Angebot erstellt. Eine automatisch garantierte Gruppenabreise oder ein Einzelzimmer im gesamten Trekkinggebiet ist damit nicht verbunden.
Die Sprache der Trekkingbegleitung wird vor der Buchung ausdrücklich vereinbart. Wenn Sie eine deutschsprachige Begleitung wünschen, geben Sie dies bitte bei der Anfrage an. Sie gilt erst nach schriftlicher Bestätigung als Bestandteil Ihres Angebots.
Planen Sie unter anderem Getränke und Trinkwasser, persönliche Snacks, Trinkgelder, Ladegebühren und gegebenenfalls Duschen ein. Dazu kommen Ihr Visum, Versicherungen und nicht eingeschlossene Mahlzeiten in Kathmandu. Die Kosten hängen von Ihrem Verbrauch und den örtlichen Preisen ab; eine aktuelle Orientierung erhalten Sie mit dem Angebot.
Eine zusätzliche Nacht in Gokyo kann Raum für einen gesondert geplanten Ausflug zu weiteren Seen schaffen. Nach dem Trek sind auch zusätzliche Tage im Kathmandu-Tal oder eine Chitwan-Verlängerung denkbar. Verfügbarkeit, Transfers und Preise werden separat abgestimmt; der Flugpuffer sollte dafür nicht verplant werden.
Sie möchten an den Gokyo-Seen stehen, sind aber noch unsicher, wie gut die Route zu Ihnen passt? Schreiben Sie uns Ihren gewünschten Reisezeitraum, die Teilnehmerzahl und etwas über Ihre bisherigen Wanderungen. Auch Wünsche zur Betreuungssprache, Verpflegung und Unterkunft können Sie gleich nennen. Gemeinsam klären wir, welcher Ablauf für Sie stimmig ist und welche Leistungen Ihr Angebot enthalten soll.