Die klassische Antwort lautet: Frühling und Herbst. Die ehrliche Antwort lautet jedoch: Es kommt darauf an, wohin Sie reisen möchten.
Nepal reicht vom warmen Tiefland bis zu den höchsten Bergen der Erde. Während in Kathmandu die Sonne scheint, kann auf einem 5.000 Meter hohen Pass Schnee liegen. Deshalb planen wir die Reisezeit nicht nur nach dem Kalender, sondern nach Region, Höhe und Art der Reise.
Der Frühling gehört zu den schönsten Zeiten für Trekking in Nepal. Die Temperaturen werden angenehmer, die Tage länger und in vielen Bergregionen blühen die Rhododendronwälder.
Diese Zeit eignet sich besonders für:
Im Mai kann es in tieferen Regionen bereits wärmer und am Nachmittag wolkiger werden.
Der Herbst ist die beliebteste Trekkingzeit. Nach dem Monsun ist die Landschaft grün, die Luft häufig klar und die Fernsicht besonders schön.
Oktober ist sehr gefragt. Wer etwas mehr Ruhe sucht, kann Ende September oder im November reisen. In höheren Lagen werden die Nächte dann allerdings deutlich kälter.
Während des Monsuns gibt es regelmäßig Regen, Wolken und rutschige Wege. Das bedeutet aber nicht, dass ganz Nepal ungeeignet ist.
Upper Mustang und Teile von Dolpo liegen im Regenschatten des Himalaya und können gerade im Sommer reizvoll sein. Auch Kulturreisen sind möglich, wenn der Tagesablauf flexibel geplant wird.
Nepal im Monsun ist grüner, ruhiger und überraschend lebendig. Man sollte nur eine gute Regenjacke besitzen und sich nicht persönlich beleidigt fühlen, wenn eine Wolke den Berg verdeckt.
Der Winter bietet oft klare Sicht und ruhige Wege. Leichtere Touren wie Poon Hill, Kathmandu Valley oder niedrigere Abschnitte der Annapurna-Region sind gut möglich.
Hochpässe und abgelegene Regionen können durch Schnee, Kälte oder geschlossene Lodges erschwert werden.
Nennen Sie uns Ihre gewünschte Region, Ihr Komfortniveau und Ihre verfügbare Reisezeit. Wir sagen Ihnen ehrlich, welche Route in diesem Zeitraum sinnvoll ist – und welche lieber auf einen anderen Monat warten sollte.